Modellprojekt BAVKA    - Die Vorteile für alle Beteiligten auf einen Blick

 

I. Vorteile für die Betriebe

 

·                    Sicherung des Fachkräfteangebots im jeweiligen Gewerk für die Zukunft

·                    bessere Einschätzung/Gewöhnung zwischen Lehrling und Betrieb durch ausgedehnte Praktikumphase.

·                    Zuschuss während der Ausbildung (ggf. von der Arbeitsagentur) als Kompensation für den Mehraufwand.

·                    Für den Betrieb einjährige " kostenlose " Praktikumphase.

·                    der Lehrling  kann  nach dem Praktikum in der Ausbildung früheren produktiv eingesetzt werden.

·                    Der Betrieb hat durch den eingesetzten Sozialpädagogen einen konstruktiven Ansprechpartner.

·                    Mit etwas mehr Zuwendung kann aus dem vermeintlich Schwächeren ein guter Mitarbeiter werden.

 

II. Vorteile für die Jugendlichen

 

·                    die Jugendlichen werden nicht bis zum Ende der Schulpflichterfüllung nun durch die Schulmühle gedreht - die praktische Arbeit beginnt früher.

·                    Sie lernen, dass sie praktisch vielleicht mehr leisten können, als ihnen dies im theoretischen Bereich vorher möglich war.

·                    Sie verdienen € 50,- während des modifizierten BVJ, wenn sie konstruktiv mitarbeiten.

·                    Sie werden sozialpädagogisch begleitet - während des BVJ und während der Ausbildung. Dies hilft, Abbrüche zu vermeiden.

·                    Die Jugendlichen erhalten die Perspektive, mit dem Abschluss der Berufsausbildung auch den Realschulabschluss zuerkannt zu bekommen.

 

III. Vorteile für die Berufsbildenden Schulen

 

·                    Die BBS können über dieses Modell sicherstellen, dass in kritischen Bereichen, die Klassenstärken bei der Beschulung im dualen System stabil gehalten werden oder gesteigert werden können.

·                    Das zielt auf eine effizientere Nutzung der Lehrerkapazitäten.

 

IV. Vorteile für die Arbeitsagentur

 

·                    Das Arbeitsamt kann Ausbildungsstellen im Handwerk besser besetzen.

·                    Die Jugendlichen sind früher versorgt - in Ausbildung integriert.

·                    Der finanzielle Aufwand für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen ( bvB ) wird geringer.

·                    Das Modellprojekt ist günstiger als bvB und spart zudem Mittel in diesem Bereich ein.